Gefühle aus einer Seelenbegegnung mit in den Alltag nehmen, aber wie? Ich würde ja gerne, aber es ist so anders....
Ab heute will ich es probieren. Denn was ist eine Seelenbegegnung anderes, als sich immer wieder fragen: Und was fühle ich gerade? Weshalb sollte das im Alltag nicht gehen? Klar, die Antwort könnte niederschmettern sein, ein Weitermachen nicht ermöglichen. Aber wenn ich dran bleibe, es garnicht zu einem völlig vernichtendem "Mieserabel" kommen lasse?
ich werde es probieren. Im Augenblick macht das Leben Spaß,auch im Büro.

Eintrag 29.11.2010

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Da weiß ich nicht mehr, wer ich bin, und ob ich bin. Und Menschen sagen mir dann, wer ich für sie bin. Das hat mein Herz zu tiefst erfreut, und doch war ich total im Widerstand: Ich habe es so satt, für andere etwas zu sein, ich will ich sein.....
Aber all die vielen Eigenschaften, die da genannt wurden, sind aoch auch für mich! Wenn ich für andere Stärke kombiniert mit Gefühl bin, dann kann ich das doch auch für mich sein. Wenn andere in mir die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft sehen, dann bin ich das doch auch für mich. Wenn ich für andere das Signal bin, dass sich Dinge in schneller Zeit ändern können, sich öffnen können, dann gilt das doch erst recht für mir. Woher dieser Widerstand, dieses "ich will nicht".
Ich bin, und zwar ich. Mit allem was ich gerade bin, und was ich war, und was ich noch sein werde. Und alles, was sich zeigt, im Innen und im Außen für andere, ist nur das Spiegelbild von dem, was ich bin. Nämlich alles....

Eintrag 29.11.2010

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Die Hoffnung stirbt zuletzt, so heißt es. Und das stimmt auch, wie häufig halte ich mich durch die Hoffnung, dass es irgendwann besser wird, am Leben. Aber dann lebe ich nie in der Gegenwart, im Jetzt, dann bin ich immer noch dabei, auf das bessere morgen zu warten. Also, laß mich die Hoffnung begraben. Aber was hält mich dann noch am Leben?

Eintrag 8.11.2010

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Weshalb tue ich überhaupt etwas? Ich bin doch die überwiegende Zeit damit beschäftigt, die Folgen meines Handelns aus der Vergangenheit auszugleichen. Eines ist immer die Folge des anderen. Weshalb höre ich nicht einfach auf damit? 

Schon das Atmen hat zur Folge, dass ich mich mit meinem Asthma herumplage. Weshalb lasse ich es nicht einfach? Oder besser, was treibt mich immer wieder dazu an, den nächsten Atemzug zu nehmen? 

Es wäre alles so viel einfacher, wenn ich mir dieses Antriebs im Gefühl bewußt wäre, es wirklich spüren könnte. Dann würde sich vielleicht die Frage nach dem Sinn von allem erübrigen.

Eintrag 2.11.2010

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