Da ist es wieder dieses Gefühl der grenzenlosen Einsamkeit, dieses Meer an Verlassensein, dass mich mit seinen Wellen hoffnunslos hin und her spült. Und dese Einsamkeit können keine Arme eines liebenden Menschen, mag er noch so für mich da sein in diesem Augenblick, auslösen, auch nur mildern.

Da geht meine Suche dnn nach innen, denn im Außen ist kein Halt zu finden. Nach innen, zu dem, was mein göttlicher Kern genannt wird. Es gibt so viele Begriffe dafür, doch mir scheint keiner davon wirklich zu passen. Es ist die Suche in mir nach dem, was mich ganz macht, was mich nicht mehr trennt von dem, was ich wirklich bin. Ein bei sich ankommen, sich selber im Arm halten, mich selber in Liebe betrachten und wissen, dass es so gut ist, wie es ist. 

20.9.2011

 


Was bin ich wirklich? Bin ich mein Körper, bin ich meine chronische Krankheit? Wenn ich so fühle, dann bin ich nur das, Beschräkt in meiner Fähigkeit Luft zu bekommen, beschränkt in allem.

 

Wenn ich mich als etwas sehen kann, was mehr ist, dann ich meine körperliche Einschränkung nur eine Eigenschaft, die sich ändern kann. Und sie wird sich ändern, denn alles ändert sich, es sei denn, ich halte krampfhaft vor Angst daran fest. In dieser Sicht kann ich mein ich, was immer das auch sein möge, weiterentwickeln, kann weitergehen auf meinem Weg, und das andere wird sich ebenfalls ändern.

Ach, könnte ich das doch immer so sehen. Deshalb diese Zeilen als Erinnerung daran, dass es so ist.

20.9.2011